AVA – Love

17 Feb

Nix ist schlimmer, als wenn sich eine Lieblingsband trennt. In meinem Fall war es Blink 182 mit der traurigen Nachricht im Jahr 2005. Doch das ist ja nochmal gut gegangen, nachdem letztes Jahr die Reunion bekanngegeben wurde, und Blink dieses Jahr sogar durch Deutschland tourt – SAFE!

Worauf ich aber eigentlich hinaus will, ist das, was durch so eine Trennung auch zustande kommen kann: Neue Projekte der bekannten Künstler.

Und da haben die Blink-Fans damals echt glück gehabt. Mit +44 wurde der bekannte Punkrocksound weitergeführt, etwas melancholischer war der Sound von Angels and Airwaves. Das schöne dabei: Auch wenn die alten Bandmitglieder in zwei neuen Bands weitermachten, blieb der Blink-Sound unberührt und wurde nicht versucht zwanghaft beibehalten zu werden. Das wird wohl auch der Grund sein, wesshalb nun einige Monate nach der Blink 182-Reunion ein neues Album von Tom DeLonges Band „Angels and Airwaves“ rauskommt.

https://i1.wp.com/blog.muchmusic.com/wp-content/uploads/2010/01/love.jpg

Angels And Airwaves - "LOVE"

Das interessante daran: Es ist umsonst!

Die Idee und den Mut finde ich super, und ist in meinen Augen eine gute Art um gegen das Verbreiten von Raubkopien zu appelieren. Sicher, für Newcomer in der Musikbranche könnte das noch nicht der richtige Weg sein. Für ein Nebenprojekt wie in dem Fall allerdings finde ich die Idee dahinter total gut: Ladet euch das Album für Umme runter, hörts Euch an, und wenn es gefällt könnt ihr gerne was spenden – oder lasst es bleiben.

Hier der Downloadlink!

Bisher hab ich nur kurz reingehört, und es gefällt was ich höre 😉 Die Stimme von DeLonge ist unverwechselbar rauszuhören und macht die neuen Songs schnell vertraut. Die erste Auskopplung aus dem Album heißt „Hallucinations“, hört einfach mal rein.

(directairwaves)

Ich werd mir das Album mal weiter anhören und bin gespannt ob es einen Obolus wert ist 😉

Phil

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Eine Antwort to “AVA – Love”

  1. Dr. Borstel 20. Februar 2010 um 17:52 #

    „Sicher, für Newcomer in der Musikbranche könnte das noch nicht der richtige Weg sein.“

    Da würde ich gar nicht mal zustimmen. Immerhin ist das Netz heute die beste (respektive einzige wirkliche) Möglichkeit für junge Bands, bekannt zu werden. Acts, die früher in ihrer eigenen Garage versauert werden, findet man heute z.B. bei Bandcamp oder Jamendo, man wird auf sie aufmerksam, vielleicht sogar Fan – und ehe die Band es sich versieht, hat sie ihre treue Anhängerschaft als solides Fundament, um auch professionell ins Musikgeschäft einzusteigen. Nachdem die Musikindustrie schon seit langem schwächelt, während Bands heute durch Konzerte immer mehr verdienen, ist das imho der Weg der Zukunft. Ich hoffe, das wird soweit führen, dass sich talentierte Bands irgendwann auch ohne die Abzocke der Musikindustrie selbst über das Netz promoten und davon leben können.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich finde das Konzept, das Angels & Airwaves (und vor ihnen z.B. Radiohead) da praktizieren, spitze. Das Album übrigens ebenfalls. 😉

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